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Eine Aue am Ufer der Schelde bei Antwerpen: Der Fluss macht dem Hintergrund zu eine Biegung, so dass rechts durch einige Bäume der Blick auf ihn unterbrochen wird und man erst in weiterer Entfernung ihn wieder sehen kann.
Hört! Grafen, Edle, Freie von Brabant!
Gott grüss euch, liebe Männer von Brabant!
Komm ich zu euch nun, Männer von Brabant
Welch fürchterliche Klage sprichst du aus!
Wo ihr des Königs Schild gewahrt
Wie sonderbar! Träumt sie? Ist sie entrückt?
Dich frag ich, Friedrich, Graf von Telramund!
Im Mittag hoch steht schon die Sonne
Ohn Antwort ist der Ruf verhallt!
Nun hört! Euch, Volk und Edlen, mach ich kund
So tretet vor zu drei für jeden Kämpfer
Nun höret mich, und achtet wohl
Hört auch, ihr Streiter vor Gericht!
Durch Gottes Sieg ist jetzt dein Leben mein
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